Zum Saison­start durften die MTV-Ladies gegen die Mannschaft des USC Freiburg ran. Nach ein­er lan­gen Anfahrt starteten sie dabei gut in das Spiel und kon­nten sich durch vari­able und druck­volle Auf­schläge direkt abset­zen. Eine sta­bile Annahme und Block-Feld­vertei­di­gung um Lib­era Sarah Schae­fers ermöglichte es Zus­pielerin Ves­na Pan­ic ihr Angreiferin­nen gekon­nt in Szene zu set­zen und den ersten Satz dom­i­nant zu gewin­nen — 25:13.

Den Schwung des ersten Satzes nah­men die Barock­städ­terin­nen mit in den näch­sten. Durch gute Aktio­nen kon­nte man sich zu Beginn direkt 6:1 abset­zen. Zwar schlichen sich kleine Unkonzen­tri­ertheit­en in das MTV-Spiel und die Freiburg­erin­nen kon­nten sich im Satzver­lauf wieder ran kämpfen, zum Ende des Satzes kon­nten die MTV-Ladies jedoch dem wach­senden Druck in den Auf­schlä­gen mit ein­er sta­bilen Annahme und guten Aktio­nen vorne am Netz ent­ge­gen wirken. Somit ging auch der zweite Satz an die Mannschaft des MTV – 25:21.

Zu Beginn des drit­ten Satzes set­zten die Freiburg­erin­nen alles auf eine Karte und belohn­ten sich mit ein­er 6:0‑Führung für ihren erhöht­en Auf­schlag­druck. Train­er Sasa Sta­n­imirovic fand in der fol­gen­den Auszeit dann klare Worte für die Leis­tung der Mannschaft. Dies zeigte direkt Wirkung, sodass sich die MTV-Ladies durch eine Auf­schlagserie von Neuzu­gang Anni­ka Har­ter wieder ran kämpfen und beim 10:10 bere­its aus­gle­ichen kon­nten – hier zeigte sich auch die Here­in­nahme der zweit­en Lib­era Anni­ka Edel­mann als sta­bil­isieren­der Fak­tor. Mit den Erfol­gen wuchs der Wille der MTV-Ladies auch diesen Satz für sich zu entschei­den. Im Ver­lauf ent­standen mehrere lange Ball­wech­sel, die der MTV größ­ten­teils für sich selb­st entschei­den kon­nte. So blieb der Satz bis zum let­zten Ball span­nend, let­ztlich kon­nten die Lud­wigs­burg­erin­nen diesen knapp aber mit viel Willen für sich entschei­den — 25:23.

Damit starteten die Barock­städ­terin­nen mit einem zum Großteil überzeu­gen­den 3:0 in die neue Sai­son. MVP wurde Auße­nan­greiferin Sara Mar­janovic, die ein ins­ge­samt starkes Spiel ablieferte.

Train­er Sasa Sta­n­imirovic war zufrieden mit der Leis­tung sein­er Mannschaft: „Vor dem ersten Saison­spiel weiß man nie genau wo man ste­ht. Dementsprechend bin ich mit den ersten bei­den Sätzen sehr ein­ver­standen. Wie das Team das Spiel im drit­ten Satz dann dreht hat mich begeis­tert. An den Fehlern wer­den wir jet­zt arbeit­en und ver­suchen diese dann im näch­sten Spiel nicht zu machen.“ Geg­n­er in zwei Wochen ist dann der Meis­ter­schafts­fa­vorit vom TV Villingen.

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