In knap­per Beset­zung gelang der U20 weib­lich zum ersten Mal seit 22 Jahren die Qual­i­fika­tion zu den Würt­tem­ber­gis­chen Meisterschaften!

Bere­its um 7:30 Uhr in der Früh hießt es am Son­ntag Abfahrt nach Nieder­stet­ten. Mit nur neun Mädels im Gepäck sollte der Vize­meis­ter­ti­tel und damit auch die Qual­i­fika­tion zu den Würt­tem­ber­gis­chen Meis­ter­schaften per­fekt gemacht wer­den. Die Ner­vosität war den Mädels im ersten Spiel gegen Feuer­bach deut­lich anzumerken. Obwohl wir spielerisch über­legen waren, gelang es uns ein­fach nicht, uns deut­lich abzuset­zen. Immer wieder schlichen sich kleine Konzen­tra­tions­fehler ein. Zu Ende jedes Satzes kon­nten wir aber eine deut­liche Steigerung beobacht­en, so dass die Sätze mit 25:17 und 25:13 auf das Kon­to des MTVs gingen.

Das zweite Spiel gegen den direk­ten Tabel­len­nach­barn aus Esslin­gen gestal­tete sich als Kopf-an-Kopf-Ren­nen, hat­te sich Esslin­gen im ver­gle­ich zu den ver­gan­genen Spie­len doch noch ein­mal deut­lich ver­stärkt. Lisa Heger war es schließlich, die den Satzball zum 25:23 ver­wan­delte. Damit war klar: Wir fahren erst­mals seit 22 Jahren mit ein­er weib­lichen U20 zu den Würt­tem­ber­gis­chen Meis­ter­schaften! Nach dem ersten Satz mussten Lisa und Freya uns dann lei­der in Rich­tung Lud­wigs­burg ver­lassen, wo noch ein Damen 1 Spiel auf Lisa wartete. Damit hieß es für unsere jun­gen Nach­wuchsspielerin­nen aus der U17 vollen Ein­satz zeigen! Sichtlich entspan­nt mit der gesicherten Quali im Gepäck ging man in den zweit­en Satz. Bis zur Satzmitte hiel­ten wir gut mit. Gegen Ende erhöhte Esslin­gen nochmal den Druck, so dass der zweite Satz mit 18–25 abgegeben wer­den musste. Aber davon ließ sich die sehr junge MTV-Truppe nicht beir­ren und spielte mit viel Spaß und Kampfgeist den Tie Break, welchen sie am Ende unter großem Jubel mit 15–11 gewannen.

Am 09. Feb­ru­ar geht es für uns nun nach Friedrichshafen, wo die Würt­tem­ber­gis­chen Meis­ter­schaften auf uns warten. Lei­der müssen wir auch hier wieder auf einige starke Spielerin­nen verzicht­en, die par­al­lel bei den Damen 1 auflaufen wer­den. Wir freuen uns trotz­dem schon riesig auf das Aben­teuer in Friedrichshafen.

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