Mit der max­i­mal möglichen Aus­beute von 12 Punk­ten aus den let­zten bei­den Dop­pel-Heim­spielt­a­gen hat sich die 3. Män­ner­mannschaft aus dem Tabel­lenkeller ins Mit­telfeld der Lan­desli­ga gespielt. Das Team um Kapitän Ben­ni Ritschel ver­hin­derte so nicht nur den direk­ten Abstieg, son­dern hat nun wieder real­is­tis­che Chan­cen, auch der dro­hen­den Abstiegsrel­e­ga­tion aus dem Weg zu gehen.

Den gefühlten Auf­takt der Aufhol­jagd machte Lud­wigs­burg am 29. Jan­u­ar gegen die SG Unter­stein­bach-Öhrin­gen. Bei der 2:3‑Niederlage hat­ten die in Notbe­set­zung ange­trete­nen Lud­wigs­burg­er teils begeis­tern­den Vol­ley­ball gezeigt. und zurecht einen Punkt mit nach Hause genom­men. Danach hat­te Train­er Ralph Schanz „drei Wochen der Wahrheit“ ausgerufen.

Den Auf­takt machte am 12. Feb­ru­ar die Par­tie gegen den SV Fell­bach. Mit 3:1 (25:14, 25:18, 22:25, 25:13) hiel­ten die Barock­städter die direk­ten Tabel­len­nach­barn auf Dis­tanz und fegten im Anschluss Schlus­slicht Remshalden mit 3:0 (25:17, 25:14, 25:21) vom Platz.

Ungle­ich schw­er­er waren dann die Auf­gaben am 20. Feb­ru­ar. Mit der SG Vol­ley Alb/Brenztal und dem SV Esslin­gen waren der Tabel­len­zweite und der Tabel­lensech­ste zu Gast. Bei­de Hin­spiele hat­te der MTV ver­loren. Gegen die Spiel­ge­mein­schaft von der Alb entwick­elte sich eine über­aus enge, hochumkämpfte Par­tie, die so manchen kräftezehren­den Ball­wech­sel parat hat­te. Ange­führt von Zus­piel­er Adri­an Thomys behiel­ten die Haush­er­ren mit 3:1 (25:20, 22:25, 31:29, 26:24) knapp die Ober­hand und zahlten drei weit­ere Zäh­ler aufs Punk­tekon­to ein.

Die Anschlusspar­tie gegen Esslin­gen begann ähn­lich umkämpft. Auch hier hat­te der MTV in den entschei­den­den Sit­u­a­tio­nen mehr Biss und For­tune und ging mit 28:26 in Front. Im zweit­en Satz ver­schenk­te Lud­wigs­burg eine 6:1‑Führung, legte aber mit einem erneuten Zwis­chen­spurt den Grund­stein für das spätere 25:20. Im drit­ten Satz schwan­den dann auf Lud­wigs­burg­er Seite spür­bar die Kräfte. Esslin­gen nutzte das zu ein­er deut­lichen Führung von 4:11. Dank ein­er Auf­schlagserie von Zus­piel­er Pas­cal Hüb­n­er saugte sich Lud­wigs­burg Punkt um Punkt her­an und ging schließlich mit 12:11 in Front. Elend lange Ball­wech­sel ver­langten von bei­den Teams enorme Energie ab. Am Ende hieß es 25:21 für den MTV. Das bedeutete den vierten Sieg in Folge, der auch gebührend gefeiert wurde.

Ralph Schanz zeigte sich von sein­er Truppe beein­druckt: “Ich hätte nicht gedacht, dass wir das heute so stark run­ter­spie­len. Vor allem in den engen Sit­u­a­tio­nen.” Ein Son­der­lob erhielt Tim Schu­maier, der als Mit­tel­block­er von H4 aus­geliehen wurde und zwei tolle Spiele machte. Auch Vol­ley­ball-Spät­starter Thad­däus Gem­mel steuerte bei seinem Ein­satz im ersten Spiel wichtige Punk­te zum Sieg bei.

Für den MTV spiel­ten: Adri­an Thomys, Pas­cal Hüb­n­er, Tino Rem­bold, Tim Schu­maier, Anselm Berg, Torsten Kracke, Den­nis Braun­warth, Thad­däus Gem­mel, Andreas Zim­mer­mann, Ben­ni Ritschel, Stef­fen Leibfritz, Nino Stein­bach und Ben­jamin Steinfurth

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