Die MTV-Ladies gewin­nen ihr zweites Heim­spiel gegen den SV KA-Beiertheim II nach ein­er starken Mannschaft­sleis­tung mit 3:0 (25:17, 25:19, 25:20).

Die Lud­wigs­burg­erin­nen, die kurzfristig auf Sara Mar­janovic verzicht­en mussten, starteten druck­voll in den ersten Satz und kon­nten mit präzisen Auf­schlä­gen von Sophia Krumme und And­jela Jovanovic direkt auf einen Spiel­stand von 8:1 davonziehen. Zudem agierte das Team um Lib­era Anni­ka Edel­mann sowohl in der Annahme als auch in der Block-Feld­vertei­di­gung ziel­stre­big, sodass der erste Satz sou­verän an die MTV-Ladies ging – 25:17.

Auch im zweit­en Satz kon­nten sich die Barock­städ­terin­nen mit druck­vollen Auf­schlä­gen von Anna Met­zger früh auf 11:4 abset­zen. Eine sta­bile Annahme ermöglichte es Zus­pielerin Lena Kuhn ihre Angreiferin­nen gekon­nt in Szene zu set­zen, diese fan­den immer wieder gute Lösun­gen im Angriff. Zwar wurde das Spiel der Lud­wigs­burgin­nen zum Ende des Satzes hin unkonzen­tri­ert­er und es schlichen sich einige Fehler ein, am Ende jedoch kon­nten sie auch diesen Satz deut­lich für sich entschei­den – 25:19.

Im drit­ten Satz starteten die Barock­städ­terin­nen mit vie­len Unkonzen­tri­ertheit­en und ermöglicht­en Beiertheim zum ersten Mal eine größere Führung. Die in der Spielvor­bere­itung fokussierten Ele­mente kon­nten nicht mehr umge­set­zt wer­den und in vie­len Angrif­f­en fehlte die Präzi­sion sowie das nötige Risiko. Bei einem Spiel­stand von 5:9 reagierte Train­er Sasa Sta­n­imirovic mit ein­er Auszeit. Durch druck­volle Auf­schläge der gut aufgelegten Mit­tel­block­erin Lau­ra Rein­hard kämpften sich die MTV-Ladies wieder in den Satz zurück, entschlossen auch diesen für sich zu entschei­den. Auch durch die frischen Impulse der eingewech­sel­ten Pan­ic-Schwest­ern kon­nte die Führung wieder über­nom­men wer­den, die bis zum Ende des Satzes nicht mehr abgegeben wurde – 25:20. Durch die drei Punk­te schieben sich die MTV-Ladies auf den drit­ten Tabel­len­platz. Zur wertvoll­sten Spielerin wurde Diag­o­nalan­greiferin Anna Met­zger gewählt.

Train­er Sasa Sta­n­imirovic war zufrieden mit der Leis­tung sein­er Schüt­zlinge: „Das war heute eine starke Team­leis­tung. Die Mädels waren die ersten bei­den Sätze sehr fokussiert und haben auch trotz des hol­pri­gen Starts in drit­ten Satz nie einen Zweifel aufkom­men lassen, dass sie das Spielfeld als Sieger ver­lassen wollen. Es tut uns gut, dass der Train­ings­fokus der let­zten Wochen zunehmend auch im Spiel greift.“

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