Die MTV-Ladies kön­nen das let­zte Spiel des Jahres gegen den USC Freiburg trotz wech­sel­hafter Leis­tung am Ende mit 3:1 für sich entschei­den und führen somit zum Jahreswech­sel die Tabelle der Region­al­li­ga Süd an.

Das Team um Train­er Sasa Sta­n­imirovic startete zunächst gut in den ersten Satz und kon­nte sich mit druck­vollen Aktio­nen schon früh mit vier Punk­ten abset­zen. Auch wenn sich im Laufe des Satzes zunehmend Fehler in Annahme und Abschluss häuften, ging der Satz auch dank eines hohen Auf­schlag­drucks am Ende mit 25:15 deut­lich an die Barockstädterinnen.

Allerd­ings kon­nte das Team den Schwung des ersten Satzes nicht in den zweit­en mit­nehmen und wurde von stark abwehren­den Freiburg­erin­nen über­rascht. In allen Ele­menten fehlte die let­zte Kon­se­quenz, um den Geg­n­er in den entschei­den­den Phasen unter Druck zu set­zen, was zum denkbar knap­pen Satzver­lust (23:25) führte.

Auch in den bei­den fol­gen­den Sätzen starteten die Lud­wigs­burg­erin­nen eher zöger­lich, wodurch sich ein weitest­ge­hend offenes Spiel entwick­elte. Am Ende waren es jedoch häu­fig druck­volle Auf­schläge, durch die die Lud­wigs­burg­erin­nen sich von den Gästen aus Freiburg abset­zen und am Ende das Spiel für sich entschei­den kon­nten (25:21, 25:19).

Zur wertvoll­sten Spielerin wurde Auße­nan­greiferin Sara Mar­janovic gekürt.

Dank eines bre­it­en Kaders kon­nten die Barock­städ­terin­nen trotz eini­gen ver­let­zungs­be­d­ingten Aus­fällen eine weitest­ge­hend kon­stant gute Leis­tung über die bish­erige Sai­son abrufen und das Poten­zial der jun­gen Mannschaft unter Beweis stellen. Auch Train­er Sasa Sta­n­imirovic zeigt sich mit der bish­eri­gen Leis­tung sein­er Mannschaft sichtlich zufrieden. „Wir haben uns in dieser Sai­son sowohl ins­ge­samt als Team als auch die Spielerin­nen indi­vidu­ell gut weit­er­en­twick­elt und in eini­gen Ele­menten einen enor­men Sprung gemacht. Ger­ade mit der Vari­abil­ität im Auf­schlag sowie der zunehmenden Ziel­stre­bigkeit im Angriff bin ich bish­er sehr zufrieden. In dem ein oder anderen Spiel hät­ten wir sicher­lich mit ein­er kon­stan­teren Leis­tung noch mehr raus­holen kön­nen. Trotz­dem glaube ich inzwis­chen, dass wir uns in der Liga vor keinem Geg­n­er ver­steck­en müssen. Im Gegen­teil, ich glaube sog­ar, dass wir ein sehr unan­genehmer Geg­n­er sein können.“

Die MTV-Ladies starten gle­ich zu Beginn, am 8. Jan­u­ar, gegen den aktuellen Tabel­len­drit­ten und eigentlichen Meis­ter­schafts­fa­voriten aus Villin­gen ins neue Jahr. Die ambi­tion­ierten Schwarzwälder ste­hen bei einem Spiel weniger mit nur einem Zäh­ler hin­ter den Lud­wigs­burg­erin­nen in der Tabelle und sind das einzige Team, gegen das die MTV-Damen keinen Punkt ergat­tern kon­nten. Dementsprechend motiviert ist das Team, sich für die Nieder­lage im Hin­spiel zu revanchieren.

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