Die Pow­er­vol­leys Düren haben kurzen Prozess gemacht und ihre ganze Klasse gezeigt: Im Viertel­fi­nale des Zoi DVV-Pokals set­zte sich der Favorit beim Auf­steiger Barock Volleys MTV Lud­wigs­burg 3:0 (25:20, 25:13, 25:22) durch. Dabei machte der let­ztjährige Pokal­fi­nal­ist von Beginn an klar, dass er auch in dieser Sai­son ins Pokal-End­spiel einziehen will. Zum MVP wurde Dürens Diag­o­nalan­greifer Jor­dan Can­ham gewählt.

Die 700 Zuschauern in der Lud­wigs­burg­er MHP Are­na sahen dabei in den ersten zwei Sätzen eine ein­seit­ige Par­tie, Lud­wigs­burg kon­nte nur in kurzen Phasen seine Leis­tung abrufen und lag schnell zurück. Daran änderten auch die zahlre­ichen Wech­sel nichts, die Lud­wigs­burgs Train­er Has­se Mat­ti­la auf ver­schiede­nen Posi­tio­nen vol­l­zog. Das Düren­er Team von Train­er Christophe Acht­en präsen­tierte sich als sou­verän­er Tabel­len­führer der Liga, der mit hochk­las­sigem Pow­er-Vol­ley­ball die Par­tie nach Belieben dominierte. Vor allem mit dem Düren­er Auf­schlag­druck und den Schnel­lan­grif­f­en über Mitte kam der Auf­steiger nicht zurecht.

Erst in Satz drei kommt Lud­wigs­burg in Fahrt

Nach zwei deut­lichen Satzver­lus­ten kamen die Barock Volleys erst in Durch­gang drei in Fahrt, kon­nten aber zu wenig Auf­schlag- und Angriffs­druck auf den Geg­n­er ausüben. Beim Stand von 17:18 nahm Dürens Train­er Acht­en seine erste Auszeit, nach dem ersten abgewehrten Satzball der Lud­wigs­burg­er die zweite, bevor seine Spiel­er auch den drit­ten Satz mit 25:22 gewin­nen und damit den Halb­fi­naleinzug feiern kon­nten. „Düren ist derzeit das Topteam der Liga und spielt eine sehr hohe Qual­ität“, erk­lärte Lud­wigs­burgs Train­er Has­se Mat­ti­la nach dem Spiel, „und wir hat­ten heute nicht unseren besten Tag, es haben zu viele Dinge bei uns heute nicht funktioniert.“

Schon am Sam­stag geht es gegen die Net­zhop­pers weiter

Für die Barock Volleys geht es am Sam­stag (19.30 Uhr/Innenstadtsporthalle) gegen den Tabel­lenacht­en Net­zhop­pers KW in der Liga weit­er. „Das näch­ste Spiel kommt schnell, wir haben jet­zt nicht viel Zeit, ent­täuscht zu sein, son­dern müssen uns ab mor­gen schon auf unseren näch­sten Geg­n­er fokussieren“, erk­lärte Has­se Mattila.