Aller guten Dinge sind drei: Dieses Motto galt für den ASV Dachau am Mittwochabend im dritten Duell gegen die Barock Volleys MTV Ludwigsburg. Nach zwei Niederlagen (Pokal und Hinrunde) führte ein überragender Diagonalangreifer Marius Büchi seine Mannschaft zum klaren 3:0‑Sieg (25:23, 25:20, 25:19) und holte drei wichtige Punkte im Abstiegskampf.
Die Barock Volleys boten insgesamt eine schwache Teamleistung, Ludwigsburgs Trainer Hasse Mattila hatte schon vor dem Spiel gewarnt: „Wir dürfen die Dachauer nicht unterschätzen. Die Tabellensituation spiegelt nicht ihre eigentliche Teamleistung wider.“ Gegen Topteams wie Friedrichshafen (2:3) oder Düren (2:3) hatten die Bayern erst im Tiebreak verloren.
Der Ludwigsburger Coach, der im Spielverlauf auf fast allen Positionen wechselte und Nachwuchs-Libero Laurin Schiegl für den gesperrten Jeffrey Klok (gelb-rote Karte gegen Freiburg) aufstellte, zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht: „Das war wieder einmal ein sehr schwieriges Auswärtsspiel für uns. Wir konnten unseren Angriff nicht durchsetzen und danach traten auch in anderen Bereichen Probleme auf. Unklare Spielsituationen nach der Verteidigung, wer das Zuspiel übernimmt usw.“ Trotz der Niederlage stehen die Barock Volleys weiterhin mit 28 Punkten auf Tabellenplatz sechs – dicht gefolgt von Freiburg und Herrsching, die jeweils drei Punkte Rückstand haben.
Am Sonntag wartet das nächste Derby gegen Karlsruhe
Bei Ludwigsburg richtete sich direkt nach der Partie der Blick schon auf das nächste Spiel: „Natürlich sind wir im Moment enttäuscht, aber das nächste wichtige Spiel steht schon am Sonntag an und bietet uns erneut die Chance zu zeigen, dass wir guten Volleyball spielen können“, so Hasse Mattila. Am Sonntag (17 Uhr, Innenstadtsporthalle) empfangen die Barockstädter den Tabellenzehnten Baden Volleys SSC Karlsruhe. Die Badener haben am Dienstagabend ebenfalls eine 1:3‑Niederlage gegen Herrsching einstecken müssen. Das Hinspiel verloren die Barock Volleys in Karlsruhe mit 0:3. Der Tabellensechste setzt am Sonntag auf seine Heimstärke: Bisher hat Ludwigsburg sieben von acht Liga-Heimspielen gewonnen und nur das erste Saisonspiel zuhause gegen Tabellenführer Lüneburg im Tiebreak verloren.
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