Wenn mehr als 40 Jahre Erfahrung auf einen Liga-Neul­ing tre­f­fen, dann ist Span­nung nicht immer garantiert. Am Sam­stag gibt es allerd­ings gute Chan­cen für eine explo­sive Mis­chung: Das erste Der­by zwis­chen dem VfB Friedrichshafen und Auf­steiger Barock Volleys MTV Lud­wigs­burg ste­ht an. Der New­com­er empfängt den Alt­meis­ter zuhause in der Lud­wigs­burg­er Rund­sporthalle (19:30 Uhr). 

Für Kapitän Ben-Simon Bonin wird die Par­tie ein beson­ders Aufeinan­dertr­e­f­fen sein. „Das Spiel gegen Friedrichshafen ist für mich per­sön­lich beson­ders, da ich gegen meinen alten Vere­in spie­len kann. Mit dem VfB ste­ht erneut ein Geg­n­er vor uns, der eine große Her­aus­forderung darstellt, aber gle­ichzeit­ig auch eine große Chance bietet zu zeigen, dass gute Leis­tun­gen gegen Top-Teams kein Zufall sind, son­dern das Ergeb­nis har­ter Arbeit“, so der 22-Jährige. „Wir wollen diese Teams weit­er­hin kon­stant ärg­ern und uns nicht ver­steck­en. Mit den heimis­chen Fans im Rück­en gelingt uns vielle­icht der ein oder andere Nadelstich.“

Friedrichshafens Train­er warnt: „Lud­wigs­burg ist ein starkes Kollektiv“

Die Häfler nehmen den Auf­steiger sehr ernst. Das zeigt die Tat­sache, dass die Mannschaft bere­its am Fre­itag ins nur zwei Stun­den ent­fer­nte Lud­wigs­burg reist. Das zeigt aber auch die Aus­sage von Friedrichshafens Train­er Adam Swaczy­na, diese Par­tie sei „vielle­icht die gegen den stärk­sten Geg­n­er der ver­gan­genen Tage“. Die vie­len Per­son­al-Wech­sel gegen Karl­sruhe im Mittwoch-Spiel (3:0) seien deshalb wichtig gewe­sen: „Lud­wigs­burg ist ein starkes Kollek­tiv – darauf müssen wir men­tal und kör­per­lich vor­bere­it­et sein.“

Doch auch nach dem Der­by am Sam­stagabend bleibt für die Barock Volleys keine Zeit zum Dur­chat­men: Für Lud­wigs­burg geht es bere­its am Son­ntag in der Rund­sporthalle (17 Uhr) weit­er. Dann emp­fan­gen die Barock Volleys das Nach­wuch­steam VCO Berlin. Das VCO-Team hat in dieser Sai­son bere­its gezeigt, dass man es auf keinen Fall unter­schätzen darf. Vor drei Wochen gegen Dachau kon­nte die Mannschaft von Train­er Grze­gorz Rys einen 0:2‑Rückstand in einen Tiebreak-Sieg ver­wan­deln. „Wir müssen mit großer Sorgfalt in den Son­ntag gehen und konzen­tri­ert unser Spiel durchziehen, um dort wichtige Punk­te zu sam­meln“, warnt der Kapitän.

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Bild: Andreas Gora