Es war ein uner­schrock­en­er Auftritt der Barock Volleys im Berlin­er Vol­ley­ball­tem­pel, doch am Ende blieben drei Satzbälle ungenutzt und der Mut des Auf­steigers wurde nicht belohnt: Lud­wigs­burg unter­lag am Mittwochabend den BR Volleys mit 0:3 (29:27, 25:22, 25:20).

Aus Lud­wigs­burg­er Sicht beson­ders ärg­er­lich: Im ersten Satz hat­te das Team von Train­er Has­se Mat­ti­la gle­ich drei Satzbälle. „Wir haben heute eine starke Leis­tung gezeigt“, zeigte sich Mat­ti­la nach der Partei den­noch zufrieden, „wir haben Berlin wirk­lich gefordert. Let­z­tendlich lag der Unter­schied heute hin­ter der Auf­schlaglin­ie. Sie haben mit ihrem Auf­schlag enor­men Druck aus­geübt, dem wir nicht gut genug begeg­nen konnten.“

Ins­beson­dere Berlins Diag­o­nalan­greifer Jake Hanes zauberte in den wichti­gen Sit­u­a­tio­nen die entschei­den­den Asse her­aus und wurde am Ende auch zum MVP gewählt. Lud­wigs­burgs Diag­o­nalan­greifer Nyherowo Omene überzeugte auf der anderen Seite des Net­zes mit ins­ge­samt 19 Punkten.

Am Sam­stag wartet das Der­by gegen Friedrichshafen

Den Lud­wigs­burg­ern bleibt nach der lan­gen Rück­reise in den Süden nur eine kurze Atem­pause vor dem Dop­pel­spielt­ag: Am Sam­stag emp­fan­gen die Barock Volleys in der Rund­sporthalle (19:30 Uhr) zum Der­by den VfB Friedrichshafen, der am Mittwochabend gegen Karl­sruhe einen 3:0‑Sieg ein­fahren kon­nte. Am Son­ntag (17 Uhr) geht es dann gegen den VCO Berlin weit­er, der am Mittwochabend 1:3 den Vol­ley Goats unterlag.

Bild: Andreas Gora