Zum let­zten Spiel der Drit­tli­ga-Hin­runde reis­ten die MTV-Vol­ley­baller am ver­gan­genen Sam­stag zum TSV G.A. Stuttgart nach Vai­hin­gen. Mit bis dato 5 Siegen aus 8 Spie­len sind die Her­ren auf einem guten Weg ihr Saisonziel Klassen­er­halt zu erfüllen.

Dementsprechend motiviert startete der MTV in den ersten Durch­gang. Das Selb­stver­trauen und das nahezu fehler­lose Agieren der Mannschaft vom let­zten Heim­spiel schienen die Män­ner auch an diesem Abend mit­ge­bracht zu haben. Schon früh im Satz erspielte sich das Team einen deut­lichen Vor­sprung nach starken Sprun­gauf­schlä­gen von Markus Stern. Die sou­veräne Abwehrar­beit um Inter­im­slibero Mario Agat­ic gener­ierte zusät­zliche Chan­cen, die zuver­läs­sig im Angriff ver­w­ertet wur­den. Bei 12:7, aus Sicht des MTV, mussten die Gast­ge­ber ihre erste Auszeit ziehen – kurze Zeit später beim Spiel­stand von 21:14 war das zweite Time-Out fäl­lig. Für die Lud­wigs­burg­er Her­ren wollte alles gelin­gen und Zus­piel­er Sander Schae­fers kon­nte seine Angreifer flex­i­bel ein­set­zen. Mit 25:21 sicherte sich das Team um Kapitän Tin Tom­ic den ersten Satz und zeigte sich hochmo­tiviert für den Folgenden.

In Vor­bere­itung auf den zweit­en Satz lobte Train­er Frank Racky vor allem die starke Abwehrar­beit der Barock­städter und Co-Train­er Mustafa Somun motivierte seine Schüt­zlinge zu einem eben­so starken zweit­en Satz. Und der MTV ließ nicht lock­er: Mit muti­gen Auf­schlä­gen wurde der Stuttgarter Annah­meriegel unter Druck geset­zt und der eige­nen Block- und Feld­ab­wehr damit das Spiel erle­ichtert. Die erste und einzige Auszeit der Gast­ge­ber bei 16:10 kon­nte zwar die 4‑Punk­te-Auf­schlagserie von Jochen Thumm unter­brechen, jedoch nichts am Satzgewinn des MTV ändern. Auch den zweit­en Satz sicherten sich die Her­ren mit 25:21.

In Satz 3 wen­dete sich das Blatt gegen die Lud­wigs­burg­er Vol­ley­baller. Nach mehreren indi­vidu­ellen Eigen­fehlern hat­te sich die Mannschaft zu sehr ver­steift und kon­nte nicht mehr befre­it auf­spie­len. Coach Racky nahm beim Spiel­stand von 3:7 früh die erste Auszeit und ver­suchte gegen­zu­lenken, doch das Team hat­te sich vol­lkom­men fest­ge­fahren und kon­nte sich nicht mehr auflock­ern. Sämtliche Aktio­nen waren nun ver­steift und die Kom­mu­nika­tion der Spiel­er ging ver­loren. Die Her­ren kon­nten sich zwar noch ein­mal auf­bäu­men und auf 15:16 verkürzen, aber der Führung hin­ter­herzuren­nen waren sie bis zu diesem Satz nicht gewöh­nt. Spiegel­bildlich ging dieser Durch­gang mit 21:25 an den TSV G.A. Stuttgart.

Im fol­gen­den Satz nahm der Tief­punkt des MTV sein größtes Aus­maß. Die Gäste hat­ten das Szepter an sich geris­sen und zogen ihr Spiel gnaden­los durch. Nach dem guten Spiel­start und einem ungün­sti­gen drit­ten Satz war es für das Team ver­ständlich schwierig sich erneut aufzu­lock­ern. In diesem vierten Satz wollte dies noch nicht gelin­gen und die Stuttgarter über­ran­nten den MTV und holten sich den Satz mit 13:25.

Doch das Train­erges­pann gab die Hoff­nung noch nicht auf und appel­lierte an das Team: „Die Zeiger sind wieder auf null geset­zt. Wir haben jet­zt wieder die Chance auf den Spiel­gewinn und vergessen die let­zten Sätze!“. Und auch die Her­ren hat­ten sich noch nicht aufgegeben und schöpften aus der Ansprache neuen Mut. Der MTV zeigte endlich wieder was in ihm steck­te und rief die Sou­veränität aus den ersten bei­den Sätzen ab. Bei einem deut­lichen Spiel­stand von 8:3 wech­sel­ten die Teams die Seit­en und die Her­ren ließen nicht lock­er. Mit einem Dop­pel­wech­sel von Gerdt/Haußmann wollte auch Coach Racky nichts mehr anbren­nen lassen und sollte Recht behal­ten. Der let­zte Durch­gang ging mit 15:10 an die Lud­wigs­burg­er Her­ren und damit auch der Spielgewinn.

Damit sicherten sich die Män­ner bere­its ihren vierten Tie-Break Sieg und bleiben in Fünf-Satz-Spie­len ungeschla­gen. Kom­menden Sam­stag, den 14.12.2019, laufen die MTV-Her­ren zu ihrem näch­sten Der­by auf. Um 20 Uhr sind sie beim SV Fell­bach zum ersten Rück­run­den-Spielt­ag zu Gast und hof­fen auf ein eben­so span­nen­des Spiel wie in der Hinrunde.

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