Am ver­gan­genen Sam­stag reis­ten die erste Damen- und Her­ren­mannschaft im Reise­bus in Rich­tung Süden ans schwäbis­che Meer zum gemein­samen Auswärtsspiel beim USC Kon­stanz. Mit im Gepäck: etwa 25 mit­gereiste Fans, die sich auf zwei span­nende Spiele freuten. Lei­der unter­la­gen die Damen dem starken Tabel­len­führer, scheuten sich aber nicht die Her­ren, zusam­men mit den Fans, in ihrem siebten Spiel der Drit­ten Vol­ley­bal­l­li­ga laut­stark anzufeuern.

In den ersten bei­den Sätzen fan­den die Män­ner um Train­er Racky noch kein Mit­tel gegen die sou­verän auftre­tenden Kon­stanz­er. Block und Feld­ab­wehr waren noch nicht auf die hoch abschla­gen­den Geg­n­er eingestellt und ließen dem Gast­ge­ber damit zu viele Chan­cen auf Punk­t­gewinn. Auch die eige­nen Angriffe zeigten nur sel­ten direk­te Wirkung und waren stel­len­weise zu ver­hal­ten. Mit 20:25 und 21:25 musste man die bei­den Sätze ver­di­ent an den USC abgeben.

Für Satz 3 und ein erhofftes Come­back stärk­te das Train­erges­pann Racky/Somun seine Schüt­zlinge mit klaren, essen­tiellen Ansagen an Block und Zus­piel. Dies zeigte sofort erste Früchte, so dass sich endlich ein Match auf Augen­höhe ein­stellte. Dem Pub­likum boten sich span­nende Ball­wech­sel mit mehreren Net­züber­querun­gen und über­ra­gen­den Abwehrak­tio­nen auf bei­den Feld­hälften. Über die Spiel­stände von 14:14 und 21:21 baute sich ein span­nen­des Kopf-an-Kopf-Ren­nen bis in die End­phase des drit­ten Satzes auf. Es sollte jedoch der Kampfeswillen des MTV am Ende des Satzes über­wiegen und Mut für die Sen­sa­tion an diesem Abend geben (25:23).

Der vierte Satz zeigte nun, welche Kräfte noch in den Barock­städtern schlum­merten. Früh erspielte sich der MTV bere­its ein deut­lich­es Punk­tepol­ster, welch­es immer weit­er aus­ge­baut wurde. Auch ein Dop­pel­wech­sel des Gast­ge­bers bei 13:20, aus dessen Sicht, ver­mochte nicht mehr zu helfen. Mit präzisen Float-Auf­schlä­gen set­zte man den Geg­n­er in der Annahme unter Druck und beschränk­te damit dessen Zus­pielop­tio­nen. Wiederum gelang es den eige­nen Mit­tel­block­ern weit­er zuver­läs­sig ihr Gegenüber aus ein­er starken Annahme zu binden und somit den Auße­nan­greifern das Angriff­sspiel zu erle­ichtern. Deut­lich sicherte sich der MTV diesen Durch­gang mit 25:16 und erspielte den Satzausgleich.

Die Moti­va­tion für den fün­ften Satz war kaum zu über­bi­eten. Die Her­ren woll­ten alles daran set­zen das Come­back kom­plett zu machen. Getra­gen von den Anfeuerungsrufen der mit­gereis­ten Zuschauer kon­nten sich die Lud­wigs­burg­er bis zum Seit­en­wech­sel mit 8:6 leicht abset­zen. Auf den Geg­n­er hat­te man sich zu diesem Zeit­punkt bestens eingestellt. Nun galt es noch die Konzen­tra­tion und Sta­bil­ität in allen Ele­menten hoch zu hal­ten. Dass dies gelang, spiegelte sich in den Jubel­rufen der Fans und Spiel­er nach dem erfol­gre­ichen Match­ball zum 15:11 wieder.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei den mit­gereis­ten Fans und den Damen 1 für die laut­starke Unter­stützung von außen. „Heim­spielat­mo­sphäre am Bodensee“ meint Kapitän Tin Tom­ic und zeigt sich zugle­ich dankbar und erschöpft. Diese Erschöp­fung kön­nen die Her­ren nun bis zum 30.11.2019 in neue Energie umwan­deln. Dann geht es für den MTV in das näch­ste Heim­spiel in der Alleen­halle West gegen den TV Rot­ten­burg 2.

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