Und sie tun es schon wieder – die Region­al­li­ga-Vol­ley­bal­lerin­nen wer­den auch am Ende dieser Sai­son in die Ver­längerung gehen (müssen). Nach einem 3:1 Halb­fi­naler­folg gegen den Drit­tligis­ten VfB Ulm haben sich die Barock­städ­terin­nen um die Spielführerin Susanne Knapp für das Pokal­fi­nale am 26. April qualifiziert.

Nach dem 3:2 Sieg (24:26, 20:25, 27:25, 25:20, 15:12) gegen den Lig­akonkur­renten der DJK Schwäbisch Gmünd und dem 3:1 Auswärt­ser­folg (22:25, 25:19, 25:22, 25:16) im Viertel­fi­nale beim Oberli­ga-Zweit­en TV Rot­ten­burg rangen die MTV-Ladies nun auch den Drit­tligis­ten des VfB Ulm nieder.

Das Spiel, in dem bei­de Mannschaften nicht auf den kom­plet­ten Kad­er zurück­greifen kon­nten, war anfänglich ins­ge­samt von Unsicher­heit­en geprägt. Die MTV-Ladies hat­ten dabei vor allem in der Annahme und im Auf­schlag zu kämpfen. Den­noch gelang es ihnen sich nach einem zwis­chen­zeitlichen Vier-Punk­te-Rück­stand bei 15:19 immer mehr zu sta­bil­isieren und den ersten Durch­gang doch noch entschei­dend zu drehen – 27:25.

Nach einem ansprechen­den Start in den zweit­en Satz ver­loren die Barock­städ­terin­nen dann aber zwis­chen­zeitlich an Struk­tur und Ziel­stre­bigkeit, sodass sich die Ulmer Gäste beim Stand von 15:12 erst­mals richtig abset­zen kon­nten. Diesen Vor­sprung ver­wal­teten sie dann auch bis zum Ende – 23:25.

Nach ein­er tak­tis­chen Umstel­lung präsen­tierten sich die MTV-Ladies dann aber von ihrer besseren Seite. Ange­führt von der clever agieren­den Zus­pielerin Ves­na Pan­ic sowie der Auße­nan­greiferin Sophia Krumme, die an diesem Abend mit ein­er her­aus­ra­gen­den Angriff­squote glänzte, erhöht­en sie den Druck im Auf­schlag und Angriff. Auch in der Abwehr und im Block präsen­tierten sie sich immer wieder hellwach und entschärften dabei die geg­ner­ischen Angriffe. Nach einem deut­lichen 25:12 und einem soli­den 25:21 war der 3:1 Erfolg und damit der erneute Einzug ins VLW-Pokal­fi­nale per­fekt. Dort — einen Monat nach Saiso­nende in der Region­al­li­ga — tre­f­fen die MTV-Vol­ley­bal­lerin­nen dann entwed­er auf den Zweitligis­ten Allianz MTV Stuttgart II oder den Lig­akonkur­renten TTV Dettingen.

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