Am ver­gan­genen Sam­stag empfin­gen die Damen des MTV den Tabel­len­nach­barn aus Hei­del­berg. Da bei­de Mannschaften bis zu diesem Zeit­punkt lediglich ein Spiel in der laufend­en Sai­son ver­loren hat­ten, ver­sprach die Begeg­nung span­nend zu wer­den. Nach einem inten­siv­en Spiel mussten sich die Damen aus der Barock­stadt denkbar knapp mit 2:3 (25:12, 25:22, 20:25, 24:26, 12:15) geschla­gen geben.

Die Lud­wigs­burg­erin­nen erwis­cht­en einen sehr guten Start in die Par­tie. Mit ein­er Vorstel­lung nach Lehrbuch in allen Ele­menten set­zten sie die Geg­ner­in­nen aus Hei­del­berg schon früh unter Druck und punk­teten kon­se­quent. Eine sta­bile Annahme erlaubte den Ein­satz aller Angreiferin­nen, und lange Ball­wech­sel hat­ten fast immer ein pos­i­tives Ende für die Mädels aus der Barock­stadt. Satz eins ging somit klar und ver­di­ent an die Lud­wigs­burg­erin­nen.
Auch in Satz zwei liefer­ten die MTV-Ladies eine überzeu­gende Vorstel­lung und behiel­ten die Ober­hand. Den­noch zeich­nete sich in diesem Satz auf Seit­en des Geg­n­ers immer wieder die spielerische Qual­ität ab, und auch Hei­del­berg kon­nte erste Akzente setzen.

In Satz drei erar­beit­eten sich die Lud­wigs­burg­erin­nen erneut eine frühe Drei-Punk­te-Führung, die sie bis Mitte des Satzes durch eine sta­bile Annahme und druck­volle Angriffe vertei­di­gen kon­nten. Mitte des Satzes fan­den die Geg­ner­in­nen aus Hei­del­berg aber immer bess­er in ihr Spiel, und die MTV-Damen kon­nten den bis dahin hohen Auf­schlag­druck nicht beibehal­ten. Sie mussten Satz drei let­ztlich abgeben.

In Satz vier zeigten die Geg­ner­in­nen aus Hei­del­berg dann – ähn­lich wie die Lud­wigs­burg­erin­nen in den ersten bei­den Sätzen – eine nahezu fehler­lose Vorstel­lung. Vor allem der geg­ner­ische Block und spek­takuläre Abwehrak­tio­nen erschw­erten es dem Team von Peter Lem­ber, kon­stant zu punk­ten. Nach einem zwis­chen­zeitlichen Rück­stand von sechs Punk­ten kämpften sich die MTV-Damen zwar noch ein­mal zum 22:22 her­an, mussten den Satz aber nach zwei abgewehrten Satzbällen denkbar knapp abgeben.

Mit dem Aufwind aus der Schlussphase des vierten Satzes starteten die MTV-Damen motiviert in den fün­ften Satz. Früh kon­nten sie sich eine kleine Führung erspie­len. Trotz dieser Führung kon­nten die Damen des MTV den entschei­den­den Satz – und somit das Spiel – nicht für sich entschei­den und mussten sich den stark auf­spie­len­den Hei­del­berg­erin­nen nach etwas mehr als zwei Stun­den geschla­gen geben.

Zur wertvoll­sten Spielerin auf Lud­wigs­burg­er Seite wurde Lib­era Jule Nanz gewählt.

Nach einem spiel­freien Woch­enende sind die Lud­wigs­burg­erin­nen am 16.11. beim Tabel­len­zweit­en in Freiburg zu Gast.