Die Damen des MTV kon­nten am ver­gan­genen Son­ntag einen 3:2‑Sieg (26:24, 25:13, 25:27, 22:25, 15:10) gegen den TSV Auer­bach feiern und sich­ern sich somit gegen den direk­ten Tabel­len­nach­barn zwei wichtige Punkte.

Nach ein­er guten Train­ingswoche reis­ten die Damen des MTV pos­i­tiv ges­timmt zum Auswärtsspiel nach Süd­hessen an. In Satz eins starteten bei­de Mannschaften etwas ver­hal­ten, sodass sich zunächst ein aus­geglich­enes Spiel andeutete. Die Lud­wigs­burg­erin­nen fan­den aber immer mehr in ihr gewohntes Spiel und kon­nten sich so gegen Ende des Satzes (22:20) etwas abset­zen. Zu diesem Zeit­punkt fan­den aber auch die Damen aus Auer­bach wieder in ihr Spiel zurück und so sahen sich die Damen des MTV kurzzeit­ig mit einem geg­ner­ischen Satzball kon­fron­tiert. Den­noch behielt das Team von Peter Lem­ber die Ruhe und kon­nte Satz eins denkbar knapp mit 26:24 für sich entscheiden.

In Satz zwei zeigten die Damen aus der Barock­stadt dann eine überzeu­gende Vorstel­lung und ließen dem Heimteam kaum eine Chance. Trotz eines frühen Rück­stands (1:5) fan­den die Damen des MTV bess­er in ihr Spiel. Beson­ders eine Auf­schlagserie von Auße­nan­greiferin Lena Schwarz ermöglichte den Lud­wigs­burg­erin­nen bere­its zur Mitte des Satzes eine kom­fort­able Zehn-Punk­te-Führung und führte let­z­tendlich zum deut­lichen Satzgewinn.

In Satz drei fan­den auch die Geg­ner­in­nen wieder ihren Rhyth­mus und somit lagen die Lud­wigs­burg­erin­nen zu Beginn wieder etwas zurück. Den­noch kon­nten sich die Damen aus Lud­wigs­burg Mitte des Satzes erneut eine Drei-Punk­te-Führung erspie­len. In dieser Phase punk­tete vor allem Auße­nan­greiferin Dar­i­ja Pan­ic kon­stant und die Annahme und Abwehr rund um Lib­era Sarah Schae­fers brachte Ruhe ins Spiel. Den­noch kon­nten die Lud­wigs­burg­erin­nen in der End­phase des Satzes entschei­dende Chan­cen nicht ver­w­erten und mussten Satz drei knapp an das Heimteam abgeben.

Mit dem Aufwind aus Satz drei funk­tion­ierte auf Seit­en der Geg­ner­in­nen nun alles. Lange Ball­wech­sel kon­nten die Lud­wigs­burg­erin­nen nicht mehr für sich entschei­den und auch in Annahme und Angriff erhöht­en sich die Eigen­fehler. Zwis­chen­zeitlich lag das Team von Peter Lem­ber mit neun Punk­ten zurück. Trotz ein­er Aufhol­jagd gegen Ende des Satzes (16:24 bis 22:24), musste Satz vier let­ztlich an die Geg­ner­in­nen aus Auer­bach abgegeben werden.

In Satz fünf waren die Lud­wigs­burg­erin­nen dann gewil­lt, die Dynamik aus dem Ende des vierten Satzes mitzunehmen. Zum Seit­en­wech­sel lag man den­noch mit zwei Punk­ten zurück (6:8), kon­nte durch starke Auf­schläge und eine konzen­tri­erte Abwehrar­beit diesen Rück­stand aber schnell zu einem 13:8 egal­isieren. Nach etwas mehr als zwei Stun­den kon­nten die Lud­wigs­burg­erin­nen dann Satz fünf und damit das Spiel für sich entschei­den und sich somit zwei wichtige Punk­te sichern.

Als wertvoll­ste Spielerin auf Lud­wigs­burg­er Seite wurde Lib­era Sarah Schae­fers aus­geze­ich­net, die mit ein­er sta­bilen Annahme und starken Abwehrak­tio­nen überzeugte.

Am kom­menden Sam­stag emp­fan­gen die Lud­wigs­burg­erin­nen die Mannschaft des USC Kon­stanz vor heimis­ch­er Kulisse und wollen dort erneut punkten.