Der Bat­ter­i­eschaden auf der Fahrt nach Hildesheim war kein gutes Omen, denn auch einen Tag später auf dem Spielfeld kam der sportliche Motor der Barock Volleys nicht ins Laufen: Die Lud­wigs­burg­er unter­la­gen im let­zten Spiel der Hin­runde gegen Helios Griz­zlys Giesen deut­lich 0:3 (16:25, 15:25, 20:25).

Dabei bekam Lud­wigs­burg vor 2.100 Zuschauern nie Zugriff auf das Spiel, während Giesen eine sou­veräne Leis­tung zeigte. MVP wurde Giesens Mark Rura. „Das war ein sehr schwieriges Spiel für uns“, meinte Barock-Volleys-Train­er Has­se Mat­ti­la nach der Par­tie, „wir haben unseren Angriff heute nicht gefun­den. Giesen hat es auf der anderen Seite sehr gut gemacht.“

Auch Lud­wigs­burgs Kapitän Ben-Simon Bonin analysierte anschließend nüchtern das Spiel: „Die Griz­zlys haben ein sehr gutes Spiel gemacht, Kom­pli­ment an Giesen. Wir haben heute mehr von uns erwartet, aber Giesen ist ein Topteam, das seinen tak­tis­chen Plan sehr gut umge­set­zt hat. Uns hat vor allem im Angriff die Effizienz gefehlt, aber auch in der Annahme hat­ten wir Prob­leme. Es gibt ein­fach solche Tage, an denen fast nichts funk­tion­iert.“ Das Spiel war ein Real­i­ty­check: „Uns wur­den die Gren­zen aufgezeigt, aber solche Spiele sind wichtig, um daraus zu lernen.“

Die Rück­runde startet am 3. Jan­u­ar in Lüneburg

Mit dem Spiel in Giesen been­den die Barock Volleys die Hin­runde ihrer ersten Bun­desli­ga-Sai­son mit einem sehr guten sech­sten Platz. Kapitän Bonin zog eine pos­i­tive Zwis­chen­bi­lanz vor der kurzen Wei­h­nachtspause: „Das Punk­tepol­ster gibt uns Kraft für die zweite Saison­hälfte, aber wir müssen weit­er­ar­beit­en und uns weit­er verbessern. Die Liga ist eng, wir müssen weit­er punk­ten vor allem gegen Mannschaften aus der unteren Tabel­len­hälfte, die oberen Teams kön­nen wir ärg­ern.“ Über Wei­h­nacht­en hat die Mannschaft ein paar Tage frei, bevor am 3. Jan­u­ar beim Tabel­len­führer SVG Lüneb­urg die Rück­runde startet.