Nach der Hin­spiel-Nieder­lage der Barock­städter gegen den USC Freiburg im Okto­ber woll­ten die Barock­städter beim Rück­spiel am ver­gan­genen Sam­stag, dem 11.12.2021, alles auf eine Revanche set­zen. Schließlich war es das Duell des Zweit­platzierten gegen den Drittplatzierten – und somit die Chance weit­er­hin am Tabel­len­führer TV Rot­ten­burg dranzubleiben.
Doch die Zeichen standen für den MTV im Vor­feld nicht ide­al. Mit den Ver­let­zun­gen von Vik­tor Gerdt und Niklas Hensel­ing musste man inzwis­chen auf bei­de Diag­o­nalan­greifer verzicht­en. Dankbar nahm Coach Weiß daher die Zusage von Markus Stern und Dominik Lude­sch­er aus der zweit­en Mannschaft ent­ge­gen, an diesem Abend das Team zu unterstützen.
Den Ver­lust der bei­den Angreifer steck­te das Team jedoch erstaunlich gut weg. Starke Auf­schläge von Nils Lud­wig und Inter­ims-Diag­o­nalan­greifer Markus Stern set­zten die Gäste im ersten Satz laufend unter Druck. Der Annah­meriegel um Libero Bernd Neuf­fer ver­sorgte Zus­piel­er Stef­fen Hauß­mann auf der eige­nen Seite hinge­gen stetig mit präzisen Bällen. Nach und nach kon­nten sich die Lud­wigs­burg­er einen Abstand erspie­len, der von eini­gen Ungereimtheit­en im Freiburg­er Spiel aus­ge­baut wurde. Deut­lich sicherte sich der MTV den ersten Durch­gang mit 25:16.
Auch der zweite Satz begann vielver­sprechend, bis sich die Gäste in der Mitte des Satzes deut­lich auf­bäumten. Beim Spiel­stand von 16:16 zog Coach Weiß die Reißleine und nahm die einzige Auszeit im gesamten Spiel, um seine Schüt­zlinge wieder in die Spur zu brin­gen. Mit Wirkung: Immer wieder war es Markus Stern der in der Abwehr die Hand unter den Ball bekam und das Spiel am Laufen hielt. Mit 25:20 erkämpften sich die Her­ren schlussendlich den Satzsieg und die Chance auf 3 schnelle Punkte.
Und so sollte es auch kom­men: Man kon­nte an die Leis­tung aus dem ersten Satz anknüpfen und dem eige­nen Block mit starken Auf­schlä­gen die Arbeit erle­ichtern. Die Freiburg­er Gäste schienen verzweifelt und fan­den kein Mit­tel mehr gegen die Lud­wigs­burg­er Block-Feld­vertei­di­gung. Auch zwei Auszeit­en bei 14:10 und 21:13 ver­mocht­en das Unheil nicht mehr abzuwen­den. Die selb­st­be­wussten MTV-Recken ließen nichts anbren­nen und been­de­ten das Spiel nach 73 Minuten mit 25:16 Zählern.
Beim Inter­view wirkt Train­er Markus Weiß sichtlich erle­ichtert und fasst den Abend wie fol­gt zusam­men: „Heute haben wir ein gutes Spiel gezeigt. Beson­ders Markus Stern hat seine Klasse gezeigt und mit seinem vari­ablen Spiel und guten Auf­schlä­gen dem Team best­möglich geholfen. Darüber hin­aus ist unser Nils Lud­wig lobenswert zu benen­nen. Er hat sich in das Spiel gekämpft und mit platzierten Auf­schlä­gen und guten Lösun­gen im Angriff für Punk­te gesorgt. Nun gilt es näch­ste Woche nachzule­gen und den zweit­en Tabel­len­platz zu festigen.“
Den MVP-Titel kon­nte sich erneut Zus­piel­er Stef­fen Hauß­mann ergat­tern, welch­er sich bere­its auf das näch­ste Heim­spiel am kom­menden Sam­stag, dem 18.12.21, um 19:30 gegen den USC Kon­stanz freut.

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