Die Barock Volleys MTV Lud­wigs­burg sind zuhause schw­er zu schla­gen: Die Mannschaft von Has­se Mat­ti­la hat am 19. Spielt­ag der Vol­ley­ball-Bun­desli­ga den Tabel­lenacht­en WWK Herrsching im Tiebreak 3:2 (25:20, 25:22, 21:25, 19:25, 19:17) bezwun­gen und damit in der Liga das neunte Heim­spiel in Folge gewon­nen. Zum MVP der Par­tie wurde Zus­piel­er Tomi Saari­nen gewählt, Diag­o­nalan­greifer Nyherowo Omene war mit 22 Punk­ten erfol­gre­ich­ster Angreifer, der in den entschei­den­den Sit­u­a­tio­nen punktete. 

Mit dem neun­ten Heim­sieg set­zt der Auf­steiger seine beein­druck­ende Serie zuhause fort und ste­ht mit 33 Punk­ten auf dem sech­sten Tabel­len­platz. Damit haben die Barock Volleys weit­er­hin gute Chan­cen auf den Einzug in die Play-off-Runde, die ab Ende März unter den besten acht Teams aus­ge­spielt wird. 

Lud­wigs­burgs Train­er Has­se Mat­ti­la zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Es war ein sehr enges Spiel, das in bei­de Rich­tun­gen hätte kip­pen kön­nen. Wir sind sehr gut ins Spiel gekom­men. Wir haben ihren Auf­schlag und Angriff gut im Griff gehabt und gle­ichzeit­ig lief unser eigen­er Auf­schlag auch. Herrschings Diag­o­nal­wech­sel funk­tion­ierte und wir hat­ten Mühe, Uhl zu stop­pen, der ein großar­tiges Spiel abgeliefert hat. Ich bin super­stolz auf die Jungs, die mutig genug waren, viele schwierige Bälle im fün­ften Satz zu verwandeln.“

Umkämpftes Spiel mit lan­gen Rallyes

Die Gäste starteten zunächst nervös mit vie­len Auf­schlag- und Angriffs­fehlern, die Barock Volleys dage­gen set­zten den Geg­n­er mit ihrem Ser­vice unter Druck und zogen schnell zum 11:4 davon. Herrsching fand nicht ins Spiel. Mit ein­er Auf­schlagserie von Jan Huber set­zte sich Lud­wigs­burg zum 20:11 ab, der erste Durch­gang ging mit 25:20 an den Gast­ge­ber. Der zweite Satz ver­lief aus­geglich­en­er: Die Teams blieben bis zum Beginn der Crunchtime bis 22:22 gle­ichauf, bevor Lud­wigs­burg mit 25:22 den Satz zumachen kon­nte. In der Auszeit fand Herrsching-Train­er Bob Ran­ner offen­bar die richti­gen Worte, jeden­falls kam sein Team deut­lich wach­er und fokussiert­er zurück aufs Feld. Schnell lag Lud­wigs­burg zurück. Das Momen­tum kippte mehr und mehr in Rich­tung der Bay­ern. Auch mehrere Wech­sel auf Seit­en Lud­wigs­burgs ver­hin­derten den Satzgewinn Herrschings nicht. In Satz Num­mer vier behiel­ten die Bay­ern die Ober­hand und erhöht­en den Druck auf den Gast­ge­ber, der in fast allen Ele­menten wack­elte. Die Gäste kon­nten sou­verän zum 2:2 ausgleichen.

Tiebreak-Kri­mi mit Match­bällen auf bei­den Seiten

Der Tiebreak entwick­elte sich zum Kri­mi: Zunächst gelang Lud­wigs­burg der bessere Start und ging 6:3 in Führung. Doch Herrsching arbeit­ete sich ner­ven­stark Punkt für Punkt her­an. Ab dem 8:8 kon­nte sich keine Mannschaft mehr als einen Punkt abset­zen. Den Match­ball beim 14:13 ver­gab Herrsching, Lud­wigs­burg erar­beit­ete sich in der Folge drei Match­bälle – den drit­ten kon­nte Nyherowo Omene zum 19:17 vollenden. 

Am näch­sten Woch­enende ste­ht für die Barock Volleys die Auswärtspar­tie bei den cere­bricks Vol­ley Goats Mit­teldeutsch­land an, die als aktuell Tabellen-14. auf einem Abstiegsplatz rangieren. 

 

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