Die MTV-Ladies unter­liegen in der Region­al­li­ga dem Hei­del­berg­er TV in einem span­nen­den Spiel knapp mit 2:3 (23:25, 25:17, 20:25, 25:22, 7:15).

Die Barock­städ­terin­nen reis­ten ersatzgeschwächt ohne Mit­tel­block­erin Lau­ra Rein­hard und Diag­o­nalan­greiferin Lisa Heger an. Dafür ergänzte Ani­ka Hor­le­mann aus der Oberliga­mannschaft den Kad­er. Diag­o­nalan­greiferin Anna Met­zger war nach zwei­wöchiger Train­ingspause zum ersten Mal wieder am Ball.

Bei­de Mannschaften starteten mit viel Druck in das Spiel. Der erste Satz gestal­tete sich sehr span­nend und kein Team kon­nte sich mehr als zwei Punk­te vom Geg­n­er abset­zen. Durch druck­volle Auf­schläge und gute Aktio­nen am Netz kon­nten sich die MTV-Ladies bei einem Spiel­stand von 21:19 eine kleinere Führung erar­beit­en. In dieser Phase ver­loren die Lud­wigs­burg­erin­nen jedoch den nöti­gen Druck in den Angrif­f­en, sodass die Hei­del­berg­erin­nen den ersten Satz noch drehen konnten.

Für die MTV-Damen hieß es jet­zt die pos­i­tiv­en Ele­mente aus dem ersten Satz mit in den zweit­en zu nehmen, den Druck in den Auf­schlä­gen zu erhöhen und die Eigen­fehler weit­er niedrig zu hal­ten. Es entwick­elte sich wieder ein Kopf-an-Kopf-Ren­nen der bei­den Teams, bis sich der MTV in der Mitte des zweit­en Satzes eine Fünf-Punk­te-Führung erar­beit­en kon­nte. Auch die Angriffe der Lud­wigs­burg­erin­nen wur­den zwin­gen­der und das Team kon­nte immer wieder aus der eige­nen Abwehr her­aus Angriff­ser­folge erzie­len. Durch Auf­schlagse­rien von Zus­pielerin Lena Kuhn und Mit­tel­block­erin And­jela Jovanovic gelang es davonzuziehen und sich den Satz sou­verän zu sichern.

Nach dem Satzaus­gle­ich kon­nte das Momen­tum lei­der nicht mit in den drit­ten Satz genom­men wer­den. Bis zur Mitte vom Satz sah man sich auf Seit­en der Lug­wis­burg­erin­nen einem Rück­stand von bis zu sechs Punk­ten aus­ge­set­zt. Dieser kon­nte zwar zur Mitte des Satzes aus­geglichen wer­den und in eine kleinere Führung aus­ge­baut wer­den, aber trotz ein­er sehr kon­stan­ten Annah­meleis­tung um Lib­era Sarah Schae­fers, fehlten im Angriff die richti­gen Ideen zum richti­gen Zeit­punkt und in der Abwehr die let­zte Überzeu­gung, um den Satz zu gewinnen.

In den vierten Satz starteten die MTV-Ladies mit ein­er verän­derten Auf­stel­lung. Die bish­er sehr stark auf­spie­lende Auße­nan­greiferin Sophia Krumme über­nahm die Diag­o­nal­po­si­tion. Dafür rück­te Vanes­sa Gerdt als Auße­nan­greiferin in die Auf­stel­lung. Nach kurz­er Ori­en­tierungsphase kon­nte der anfängliche Rück­stand durch gute Net­za­k­tio­nen von Sara Mar­janovic und Vanes­sa Gerdt und konzen­tri­ert­er Abwehrstrate­gie bis zur Mitte des Satzes aus­geglichen wer­den. Durch präzise und druck­volle Auf­schläge und Angriffe gelang es den Barock­städ­terin­nen den vierten Satz für sich zu entscheiden.

Im Tie-Break set­zten sich die Hei­del­berg­erin­nen rel­a­tiv schnell ab und gaben diese Führung bis zum Ende auch nicht mehr ab. Für den MTV blieb neben ein­er Dau­men­ver­let­zung von Mit­tel­block­erin Anni­ka Har­ter also nur der Trost­preis – zumin­d­est ein Punkt für die Tabelle. „Ins­ge­samt war es ein gutes Vol­ley­ball­spiel bei dem wir vieles richtig gemacht haben. Let­ztlich machen dann eben Kleinigkeit­en und Unkonzen­tri­ertheit­en den Unter­schied,“ so Train­er Sasa Stanimirovic.

MVP auf der Lud­wigs­burg­er Seite wurde die sehr stark spie­lende Sophia Krumme.

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