Nach etwas über ein­er Stunde lagen sich die Lud­wigs­burg­er Her­ren bere­its jubel­nd in den Armen und feierten den über­raschen­den Auswärtssieg über den Tite­laspi­ran­ten. Wie es zu der 3:0 Sen­sa­tion in Rot­ten­burg gekom­men ist, schildern wir im Folgenden:
Nach der 1:3 Nieder­lage am vor­ange­gan­genen Woch­enende gegen den TSV G.A. Stuttgart galt es für die Barock­städter die Klin­gen neu zu schär­fen und frischen Mut für die bevorste­hende Rück­runde zu sam­meln. Mit Erfolg – Coach Weiß und Kapitän Tin Tom­ic kon­nten ihr Team in der Train­ingswoche und der Spielvor­bere­itung erfol­gre­ich auf das Match gegen den Tabel­len­er­sten einstellen.
Die klaren Vor­gaben für die Block- und Feld­ab­wehr wur­den von den Lud­wigs­burg­er Her­ren deut­lich und ein­drück­lich beherzigt und zogen den Rot­ten­burg­ern früh im ersten Satz den Zahn. Beim 5:1 musste TVR-Train­er Scheuer­mann bere­its die erste Auszeit ziehen. Auch die ins­ge­samt 6 Wech­sel im Laufe des Satzes ver­mocht­en dem Durch­marsch des MTV nichts mehr ent­ge­gen zu tun. Die Gast­ge­ber fan­den ein­fach kein Mit­tel gegen die Lud­wigs­burg­er Vertei­di­gung um Libero Bernd Neuf­fer. Mit 25:21 sicherte man sich den ersten Satzzähler.
Durch­gang zwei stand deut­lich im Zeichen der starken Auf­schläger, rund um Niklas Hensel­ing, Vik­tor Gerdt und Stef­fen Hauß­mann. Erneut kon­nte der MTV den Gast­ge­ber früh unter Druck set­zen und ein stolzes Punk­tepol­ster auf- und aus­bauen. Annah­meprob­leme und man­gel­nder Druck im Abschluss auf Seit­en der Rot­ten­burg­er erle­ichterten dem Lud­wigs­burg­er Block den Zugriff und Punk­ter­folg. Einziger Wer­mut­stropfen an diesem Abend: Beim 17:10 ver­let­zte sich Diag­o­nalan­greifer Vik­tor Gerdt bei ein­er Net­za­k­tion am Fuß. In diesem Sinne wün­schen wir unserem Erfahrungsträger eine gute Gene­sung und hof­fen auf ein baldiges Wieder­se­hen in der Halle. Trotz der tragis­chen Szene kon­nten die Barock­städter die Span­nung aufrechter­hal­ten und auch diesen Satz mit 25:15 deut­lich einfahren.
Auch im drit­ten Satz ließ der MTV nicht nach und hat­te den Spielsieg fest vor Augen. Wie in den Sätzen zuvor war es der MVP Niklas Hensel­ing, den Zus­piel­er Stef­fen Hauß­mann immer wieder im Angriff suchte. Auch Libero Bernd hat­te seine Annahme- und Abwehrrei­he weit­er­hin fest im Griff und ver­sorgte das Zus­piel zuver­läs­sig mit sauberen Bällen. Schlussendlich kon­nten sich die Lud­wigs­burg­er auch diesen Durch­gang mit 25:20 unter den Nagel reißen und sich freud­e­strahlend in die Arme fallen.
Nach­dem sich die erste Euphorie etwas gelegt hat, zieht Coach Weiß fol­gen­des Faz­it: „Die Mannschaft hat heute das gezeigt, was wir als Grund­lage für unsere Spiele sehen. Beson­ders die Block-Feld­vertei­di­gung war hier die wichtige Grund­lage — zusam­men mit guten Auf­schlä­gen. Wir haben es von Anfang an geschafft, unsere Tak­tik umzuset­zen und haben so dem Geg­n­er kaum Möglichkeit­en gegeben, sein Spiel in Punk­te umzumünzen. Bit­ter wiegt nur die Ver­let­zung von Vik­tor Gerdt. Hier hof­fen wir, dass er nach Wei­h­nacht­en wieder zur Ver­fü­gung ste­hen kann.“
Am kom­menden Son­ntag, dem 28.11.2021, geht es für die Lud­wigs­burg­er Her­ren zum drit­ten Auswärtsspiel in Folge zum SV Fell­bach. Beginn der Par­tie ist um 17 Uhr in der Gäuäck­er Sporthalle 1. Wir freuen uns den einen oder anderen Vol­ley­ball­begeis­terten in der Halle wiederzusehen.

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