Im zweit­en Auswärtsspiel unter­liegen die Lud­wigs­burg­er Region­al­li­ga-Vol­ley­bal­lerin­nen trotz sou­verän­er Führung der DjK Schwäbisch Gmünd denkbar knapp mit 2:3 (25:20, 25:14, 20:25, 20:25, 13:15).

Die bei­den Region­al­ligis­ten liefer­ten sich im ersten Satz ein enges Kopf-an-Kopf-Ren­nen, wobei sich die MTV-Ladies zum Ende hin abset­zen und den Satz für sich entschei­den konnten.

Im zweit­en Satz kon­nten die Lud­wigs­burg­erin­nen dann von Anfang an viel Druck im Angriff auf­bauen und auch in der Block-Feld­vertei­di­gung immer wieder Nadel­stiche set­zen. Eine Auf­schlagserie der Mit­tel­block­erin Anni­ka Har­ter ermöglichte eine 8‑Punk­te-Führung und führte zum deut­lichen Satzergeb­nis von 25:14 für die Barockstädterinnen.

Bis zur sou­verä­nen 17:12-Führung ver­lief das Spiel im drit­ten Satz nahezu iden­tisch zum zweit­en. Mit dem Gefühl den 3:0‑Sieg einz­u­fahren ver­loren die MTV-Damen um die stark auf­spie­lende Auße­nan­greiferin Dar­i­ja Pan­ic allerd­ings ein wenig an Span­nung. Die Gmün­derin­nen fan­den bess­er ins Spiel und kon­nten sich vor allem in den Ele­menten Auf­schlag sowie Feld­ab­wehr steigern. Die Angriffe der MTV-Ladies führten nur noch sel­ten zu direk­ten Punk­ten und auch im Auf­schlag kon­nte der Druck nicht aufrechter­hal­ten wer­den. Somit ging der dritte Satz doch noch an die Heimmannschaft.

Nun begeg­neten sich die bei­den Mannschaften mit offen­em Visi­er und liefer­ten sich einen teil­weise spek­takulären Schlagab­tausch. Lange liefen die Barock­städ­terin­nen im vierten Satz dabei an einem Rück­stand hin­ter­her, welch­er auch durch eine starke Aufhol­jagd nicht mehr gedreht wer­den konnte.

Zum ersten Mal in dieser Sai­son ging es in den fün­ften Entschei­dungssatz. Dieser gestal­tete sich als span­nende Abwehrschlacht. Angetrieben durch ein laut­starkes Pub­likum, das für eine tolle Atmo­sphäre sorgte, sicherten sich die Gast­ge­berin­nen auch diesen Satz knapp mit 15:13. Somit kehren die MTV-Ladies mit lediglich einem Punkt nach Hause. Zur besten Spielerin seit­ens der Lud­wigs­burg­erin­nen wurde die Mit­tel­block­erin And­jela Jovanovic gekürt.

Train­er Sasa Sta­n­imirovic: „Mir tut es für die Mannschaft ein wenig leid, sie haben ein gutes Spiel gemacht, sich aber nicht dafür belohnt. Natür­lich kom­men die DjK-Mädels stark zurück, aber wenn wir ehrlich sind, müssen wir die Führung im drit­ten Satz ins Ziel brin­gen und mit einem 3:0‑Sieg nach Hause fahren. Danach war es ein gutes, offenes Spiel und die Gmün­derin­nen haben sich die zwei Punk­te dann auch ver­di­ent. Den­noch sehe ich eine deut­liche Leis­tungssteigerung bei uns.“

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