Die näch­sten drei Zäh­ler lan­den auf dem Punk­tekon­to der Barock Volleys: Mit einem deut­lichen 3:0‑Erfolg (25:17, 25:16, 25:17) hat Lud­wigs­burg im Auf­steiger-Duell den SV Warnemünde besiegt. MVP der Par­tie wurde Zus­piel­er Tomi Saari­nen, der von Beginn an seine Angreifer vari­abel in Szene set­zte – am erfol­gre­ich­sten seinen Diag­o­nalan­greifer Nyherowo Omene mit 17 Punk­ten. „Das war heute eine sehr gute Vorstel­lung von uns“, sagte der Finne nach der Par­tie, „wir waren gut vor­bere­it­et und haben das Spiel heute sehr gut gele­sen, gute Block­touch­es gehabt und viel verteidigt.“

Warnemünde bekommt keinen Zugriff aufs Spiel

Das Auf­steiger-Duell gegen Warnemünde ver­sprach im Vor­feld Span­nung und Emo­tio­nen, auch wenn auf dem Papi­er der Tabel­lensech­ste gegen den Tabel­len­vor­let­zten antrat. Warnemünde hat­te wenige Tage zuvor den ersten Sieg gegen Karl­sruhe einge­fahren und startete selb­st­be­wusst in die Par­tie. Dank stark­er Block-Feld-Abwehr kon­nten sich die Barock Volleys schnell mit drei Punk­ten Führung abset­zen und baut­en diese mit 18:12 weit­er aus. Mit 21:17 ging es in die Crunchtime und Warnemünde gelang bis zum 25:17 kein weit­er­er Punkt mehr.

In Satz Num­mer zwei brachte Philipp Her­mann mit ein­er starken Auf­schlagserie sein Team mit 5:0 in Führung. Nyherowo Omene legte mit ein­er weit­eren Ser­vice-Serie zum 13:7 nach. Beim 18:8 schien der Durch­gang bere­its vorentsch­ieden. Mit 25:16 ging der Satz an Lud­wigs­burg. In Satz Num­mer drei hielt Warnemünde dage­gen, bekam aber Diag­o­nalan­greifer Omene nicht in den Griff, der nahezu nach Belieben punk­tete. Ab Satzmitte spielte Lud­wigs­burg nicht mehr jeden Ball kon­se­quent zu Ende, brachte das Match aber unge­fährdet mit 25:17 nachhause.

Die Hin­runde endet auswärts gegen die Griz­zlys Giesen

Mit dem let­zten Heim­spiel neigt sich für die Barock Volleys ein tur­bu­lentes Jahr dem Ende zu, der sportliche Abschluss ste­ht allerd­ings erst am 23. Dezem­ber an: Im let­zten Spiel der Hin­runde geht es auswärts zu den Helios Grizzyls Giesen. „Das wird ein tough­es Spiel gegen ein Topteam der Liga, aber wir kön­nen dort befre­it auf­spie­len und uns vielle­icht ein paar Extra­punk­te holen“, sagt Zus­piel­er Saari­nen mit Blick auf den Vor­wei­h­nachtsabend. Über die Wei­h­nachts­feiertage ste­hen dann fünf Tage Pause an, bevor am 3. Jan­u­ar beim Tabel­len­führer SVG Lüneb­urg die Rück­runde startet.