Am vergangenen Samstag unterlagen die Ludwigsburgerinnen dem Heidelberger TV. Mit einem 0:3 (22:25, 19:25, 18:25) mussten sich die Damen aus der Barockstadt dem Tabellenzweiten aus Nordbaden letztlich klar geschlagen geben. Gegen die konstant auftretenden Gastgeberinnen fanden die Ludwigsburgerinnen über weite Strecken nicht zu ihrem gewohnten Spiel und konnten nur phasenweise dagegenhalten.
Bereits vor Spielbeginn standen die Vorzeichen ungünstig, denn Mittelblockerin Maren Voith verletzte sich beim Einschlagen, sodass kurzfristig umgestellt und auf dieser Position positionsfremd gespielt werden musste. So stand Trainer Peter Lember im Spiel gegen den Tabellenzweiten keine etatmäßige Mittelblockerin zur Verfügung. Diese Umstellung machte sich insbesondere im Block- und Angriffsspiel bemerkbar.
In Satz eins erwischten die Ludwigsburgerinnen trotz des anfänglichen Schockmoments einen guten Start. Geprägt von starken Aufschlägen und einer konzentrierten Annahme- und Abwehrarbeit, konnten sich die Ludwigsburgerinnen zu Mitte des Satzes etwas von den Damen aus Heidelberg absetzen. Doch auch der HTV fand immer besser ins Spiel und so gestaltete sich ein offener Schlagabtausch. Bis in die Schlussphase hinein blieb Ludwigsburg leicht vorne (21:19), konnte sich dann aber nicht belohnen und musste den Satz knapp mit 22:25 abgeben.
Im zweiten Durchgang gerieten die Barock Volleys früh in Rückstand. Trotz einer stabilen Annahme, gelang es den Ludwigsburgerinnen nicht, im Angriff konstant zu Punkten. Immer wieder bremste der Block der Heidelbergerinnen das Ludwigsburger Angriffsspiel aus und auch lange Ballwechsel gingen vermehrt an das Heimteam aus Heidelberg. Die vergebenen Chancen im Angriff nutzten die Gegnerinnen konsequent aus und entschieden somit auch den zweiten Satz mit 25:19 für sich.
Auch im dritten Satz zeigte sich ein ähnliches Bild. Heidelberg dominierte mit druckvollen Aufschlägen und einer geschlossenen Mannschaftsleistung, während Ludwigsburg vor allem in der Abstimmung im Block Schwierigkeiten hatte. Zwar versuchten die Barock Volleys durch Wechsel und Auszeiten den Rhythmus der Gastgeberinnen zu brechen, doch Heidelberg ließ sich nicht mehr beirren und konnte den Satz mit 25:18 für sich entscheiden.
Zur wertvollsten Spielerin auf Ludwigsburger Seite wurde Libera Sarah Schäfers gewählt, die vor allem durch eine stabile Annahme überzeugte.
Nach einem spielfreien Wochenende haben die Barock Volleys MTV Ludwigsburg nun Zeit, an den nötigen Stellschrauben zu drehen, bevor es am 21. Februar im nächsten Heimspiel gegen den FT Freiburg weitergeht.