In der Begegnung liegt Brisanz. Im Hinspiel im Dezember feierte der Aufsteiger aus Ludwigsburg noch einen überraschenden 3:1‑Heimsieg gegen den VfB Friedrichshafen. Zehn Wochen später sind die Vorzeichen für das Rückspiel am Bodensee allerdings völlig andere: Friedrichshafen war bis vor wenigen Tagen noch in drei Wettbewerben international vertreten, hat das Finale des Zoi-DVV-Pokals in Mannheim erreicht und will sich nun in der entscheidenden Saisonphase die beste Ausgangslage für die Playoffs verschaffen.
Dazu ist ein Sieg gegen die Barock Volleys MTV Ludwigsburg zwingend – das fordert VfB-Trainer Adam Swaczyna ganz offen: „Wir brauchen die Punkte gegen Ludwigsburg – danach konzentrieren wir uns auf Mannheim. Alles zu seiner Zeit.“ Für Friedrichshafen ist das Ligaspiel ein schwieriger Spagat zwischen dem Ausscheiden aus dem CEV-Cup in Frankreich und der Vorbereitung auf das Pokalfinale am 28. Februar.
Rückkehr von Kapitän Ben-Simon Bonin an alte Wirkungsstätte
Anders für die Barock Volleys, die befreit aufspielen können. Für Ludwigsburgs Kapitän Ben-Simon Bonin ist es eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte, wo er seine Jugend- und Ausbildungsjahre verbracht hat. „Für mich persönlich ist das eine ganz besondere Situation und ich freue mich sehr“, sagt der 23-jährige Außenangreifer. Sportlich sieht er die Ausgangslage ganz nüchtern: „Das wird ein hartes Spiel gegen Friedrichshafen und es wird etwas ganz anderes als bei uns zuhause.“ Dabei will der Kapitän mit seinem Team an die Leistung gegen die BR Volleys am letzten Sonntag anknüpfen: „Wenn wir so locker und mutig spielen wie gegen Berlin und vielleicht ein, zwei Prozent mehr Glück haben, ist vielleicht was drin. Das ist auf jeden Fall unser Ziel und dann schauen wir, wie weit uns das bringt.“
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