Fünf Spiele, zehn Punk­te – die Bilanz des Auf­steigers Barock Volleys MTV Lud­wigs­burg kann sich nach den ersten vier Wochen in der 1. Vol­ley­ball-Bun­desli­ga sehen lassen. Die Lud­wigs­burg­er emp­fan­gen im drit­ten Heim­spiel der Sai­son die cere­bricks Volleys Goats Mit­teldeutsch­land (Son­ntag, 17 Uhr, Innen­stadt­sporthalle), die derzeit mit 6 Punk­ten auf Tabel­len­platz neun stehen.

Nach der engen Tak­tung mit einem Mittwoch-Spielt­ag freute sich Lud­wigs­burgs Train­er Has­se Mat­ti­la diese Woche über eine kurze Ver­schnauf­pause: „Zuerst ein­mal ist es schön, eine volle Train­ingswoche nach einem sehr inten­siv­en Saison­start mit vie­len Spie­len zu haben. Es ist gut, Zeit zu haben, um an den Din­gen zu arbeit­en, an denen wir am meis­ten verbessern müssen.“ Zum Geg­n­er erk­lärt er: „Die Vol­ley Goats sind ein gutes, sta­biles Team. Sie spie­len gut in der Block-Defense, daher erwarte ich ein span­nen­des Spiel.“

Lud­wigs­burg geht mit bre­it­er Brust in die Partie

Der Auf­steiger aus Lud­wigs­burg geht mit viel Selb­st­be­wusst­sein in das dritte Heim­spiel der Sai­son. Mit Tabel­len­platz fünf über­rascht der New­com­er die Liga und kon­nte zulet­zt zwei Auswärtssiege in Herrsching und im Pokal beim Zweitligis­ten Gotha ein­fahren. Mit dem Pokalsieg in Thürin­gen ste­hen die Barock Volleys im Viertel­fi­nale des Zoi DVV-Pokals und tre­f­fen dort am 26. Novem­ber (Spielort wird noch bekan­nt gegeben) auf die Pow­er­vol­leys Düren.

Der Tabel­len­ne­unte aus Bit­ter­feld-Wolfen hat­te dage­gen zulet­zt ein spiel­freies Woch­enende und kon­nte davor gegen die Baden Volleys SSC Karl­sruhe zuhause knapp im Tiebreak gewin­nen. Top­scor­er für die Vol­ley Goats ist Samuel James Schel­len­berg, der mit 63 Punk­ten auf Platz vier der erfol­gre­ich­sten Angreifer der Liga rang­iert. Unange­focht­en an der Spitze: Lud­wigs­burgs Diag­o­nalan­greifer Nyherowo Omene, der mit 98 Punk­ten die Liste anführt – mit 30 Punk­ten Vor­sprung (!) vor Lüneb­urgs Christo­pher Byam.

Foto: Anselm Berg