Am Ende war es eine Macht­demon­stra­tion. Der VfB Friedrichshafen besiegte die Barock Volleys MTV Lud­wigs­burg im Schnell­durch­gang in nur 73 Minuten mit 3:0 und ließ dem Auf­steiger keine Chance. MVP der Par­tie wurde Friedrichshafens Jonas van Huizen, der ins­ge­samt zwölf Punk­te ver­buchen kon­nte. „Friedrichshafen hat hochver­di­ent gewon­nen und wir waren heute chan­cen­los“, sagte Lud­wigs­burgs Sport­di­rek­tor Michael Dorn­heim nach der Par­tie. Die Barock Volleys bele­gen nach dem Spielt­ag mit 38 Punk­ten weit­er­hin den siebten Tabellenplatz.

Der VfB dominiert von Beginn an

Der VfB ließ von Beginn an keinen Zweifel an sein­er Dom­i­nanz aufkom­men, um sich für das Pokal­fi­nale am näch­sten Sam­stag in Mannheim einzus­tim­men. Mit vari­ablen Angrif­f­en und hohem Auf­schlag­druck ließen die Häfler den Auf­steiger kaum ins Spiel kom­men. Nach 25 Minuten ging der erste Durch­gang mit 25:16 an den Gast­ge­ber. Gle­ich zu Beginn des zweit­en Satzes kamen die Gäste zwar etwas bess­er ins Spiel und gin­gen zunächst mit 3:0 in Führung, doch mit dem Wech­sel auf der Diag­o­nal­po­si­tion über­nahm der VfB zu Satzmitte wieder das Spielgeschehen und zog schnell mit vier Punk­ten davon. Lud­wig­burg wech­selte auf der Zus­piel- und Außen­po­si­tion, doch das zeigte wenig Wirkung – auch der zweite Satz ging mit 25:18 an Friedrichshafen. Im drit­ten Durch­gang ein ähn­lich­es Bild: Bis zum 10:10 lief die Par­tie zunächst aus­geglichen, dann erhöhte der VfB den Druck. Die Barock Volleys kon­nten dem nur wenig ent­ge­genset­zen und Train­er Has­se Mat­ti­la wech­selte: Zwis­chen­zeitlich standen drei Nach­wuchsspiel­er auf dem Feld.

„Im ersten Satz haben wir nicht gut aufgeschla­gen und zu viele Fehler gemacht“, bilanzierte Has­se Mat­ti­la nach dem Spiel, „in Satz zwei und drei haben wir zwar bess­er serviert, aber gle­ichzeit­ig unsere Angriffe nicht mehr durchge­bracht. Und die Friedrichshafen­er Auße­nan­greifer haben heute ein über­ra­gen­des Spiel gemacht und wir kon­nten sie nicht stoppen.“

Näch­stes Heim­spiel gegen Düren

Für die Barock Volleys ste­ht nun ein freies Woch­enende an: Wegen des Pokal­fi­nals in Mannheim pausiert die Bun­desli­ga. Danach kommt ein Hochkaräter: Am 8. März empfängt Lud­wigs­burg die Pow­er­vol­leys Düren. Der aktuelle Tabel­len­dritte will sich für die Play­offs die beste Aus­gangslage ver­schaf­fen und wird nur schw­er zu knack­en sein. Im Hin­spiel mussten die Barock Volleys mit einem 0:3 nach Hause fahren.

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