Es war eine weg­weisende Par­tie für den Auf­steiger: Nach zulet­zt zwei 0:3‑Niederlagen in der Liga und im Pokal haben sich die Barock Volleys MTV Lud­wigs­burg mit einem sou­verä­nen 3:1 (26:24, 23:25, 25:21, 25:23) am Sam­stagabend zuhause gegen die Net­zhop­pers KW zurück­gemeldet und rück­en damit in der Tabelle auf Platz sechs.

MVP der Par­tie wurde Libero Jef­frey Klok, der mit spek­takulären Abwehrak­tio­nen zahlre­iche Bälle für sein Team ret­tete. Erfol­gre­ich­ster Angreifer war Diag­o­nalan­greifer Nyherowo Omene mit ins­ge­samt 17 Punk­ten, darunter vier Asse. „Wir hat­ten einiges gutzu­machen nach den let­zten zwei nicht so guten Spie­len“, bilanzierte Kapitän Ben-Simon Bonin nach der Par­tie, „KW ist eine gute Mannschaft, aber am Ende hat sich unsere gute Block­tak­tik ausgezahlt.“

Span­nen­des Match mit lan­gen Rallyes

Schon die Aus­gangssi­t­u­a­tion in der Tabelle ver­sprach ein span­nen­des Match: Der Tabellen-Sech­ste empf­ing den Tabel­lenacht­en, der vor der Par­tie nur einen Zäh­ler weniger auf dem Kon­to ste­hen hat­te. Von Beginn an entwick­elte sich eine enge Par­tie mit umkämpften Punk­ten und lan­gen Ral­lyes. Lud­wigs­burg brachte mit hohem Auf­schlag­druck den Geg­n­er in Bedräng­nis und kon­nte am Ende ins­ge­samt neun Asse ver­buchen. Während die ersten zwei Sätze aus­geglichen ver­liefen, kon­nten sich die Barock Volleys im drit­ten Satz deut­lich­er mit 25:20 durchsetzen.

Der präsente Block machte zunächst auch im vierten Satz den Unter­schied für die Lud­wigs­burg­er, die aber durch Unacht­samkeit­en und unsaubere Bälle die Net­zhop­pers zurück ins Spiel bracht­en. Bis zur Crunchtime schenk­ten sich bei­de Teams nichts, bevor dann Lud­wigs­burgs Diag­o­nalan­greifer Omene mit zwei Assen und wuchti­gen Angrif­f­en sein Team mit 23:21 in Führung brachte. Tim Köpfli sorgte mit einem Mon­sterblock für zwei Match­bälle, von denen er den zweit­en selb­st verwandelte.

Englis­che Woche gegen BR Volleys und Dop­pel­spielt­ag mit Derby

Das Spiel gegen die Net­zhop­pers war der Auf­takt zu ein­er kom­pak­ten Woche mit vier Spie­len inner­halb von acht Tagen: Am Mittwoch geht es für den Auf­steiger zu den BR Volleys nach Berlin, bevor am Woch­enende ein Dop­pel­spielt­ag anste­ht: Zuerst reist am Sam­stag der VfB Friedrichshafen zum Baden-Würt­tem­berg-Der­by nach Lud­wigs­burg, bevor dort am Son­ntag das Nach­wuch­steam VCO Berlin antritt. „Bei den BR Volleys im Vol­ley­ball­tem­pel – das wird ein grandios­es Spiel“, blickt Kapitän Bonin auf die näch­ste Woche, „wir gehen da demütig rein, wollen uns aber auch nicht verstecken.“