Die Vol­ley­bal­lerin­nen des MTV Lud­wigs­burg bleiben auch im zweit­en Saison­spiel sieg­los. Auswärts ver­lieren sie gegen den TTV Det­tin­gen nach einem heißumkämpften Spiel let­z­tendlich mit 1:3 (22:25, 16:25, 25:21, 25:27).

Wie schon die Woche zuvor gestal­tete sich der Start in das erste Auswärtsspiel der Sai­son schwierig und sehr zöger­lich. Den MTV- Ladies fehlte in Satz Eins die Präzi­sion und Stärke im Angriff, was dem Geg­n­er den Spielauf­bau sehr ein­fach machte. Nach einem zwis­chen­zeitlich eher deut­lichen Rück­stand fand man jedoch immer bess­er ins Spiel und ver­lor den Satz am Ende nur knapp.

Im zweit­en Satz sum­mierten sich Absprachefehler in der Annahme und Eigen­fehler im Angriff. Immer wieder kon­nte man den starken Auf­schlä­gen des Geg­n­ers nicht stand­hal­ten, wodurch kaum ein Spielauf­bau möglich war und man schnell mit acht Punk­ten zurück­lag. Den hohen Rück­stand kon­nten die MTV-Ladies bis zum Ende des Satzes nicht auf­holen, wodurch Satz zwei sehr deut­lich an die Heim­mannschaft des TTV ging.

In drit­ten Satz wirk­ten die Lud­wigs­burg­erin­nen wie wachgerüt­telt und so entwick­elte sich ein span­nen­des Spiel, mit lan­gen Ball­wech­seln, die nun immer öfter den pos­i­tiv­en Aus­gang auf Lud­wigs­burg­er Seite hat­ten. Auf­schlag und Annahme gewan­nen an Kon­stanz und im Angriff fan­den die Barock­städ­terin­nen nun bessere Lösun­gen, wom­it sie sich schon bald eine Dreipunk­te­führung erar­beit­en kon­nten. Trotz Gegen­wehr der Det­tin­gerin­nen, kon­nten die Lud­wigs­burg­erin­nen diesen hochumkämpften Satz für sich entscheiden.

In Satz vier entwick­elte sich dann ein Spiel auf Augen­höhe. Durch spek­takuläre Abwehrak­tio­nen und Kon­stanz in fast allen Ele­menten kon­nten sich die Lud­wigs­burg­erin­nen gegen Ende des Satzes sog­ar eine Führung zum Stand von 22:20 erar­beit­en. Durch den Satzball beim Stand von 24:23 war der fün­fte Satz, und somit der erste Punkt der Sai­son, schon zum Greifen nahe, den­noch mussten sich die Lud­wigs­burg­erin­nen, nach ein­er umkämpften Schlussphase und einem abgewehrten Match­ball, let­z­tendlich geschla­gen geben.

„Mit den ersten bei­den Durchgän­gen kann ich als Train­er nicht zufrieden sein, das ist ja klar“, so Train­er Sasa Sta­n­imirovic. Und weit­er: „Die anderen bei­den Sätze waren ins­ge­samt in Ord­nung, lei­der brin­gen wir uns selb­st um min­destens einen ver­di­en­ten Punkt, da wir hin­ten raus unerk­lär­licher­weise in Teilen von unserem in dieser Phase erfol­gre­ichen Match­plan abgerückt sind.“

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