Am ver­gan­genen Son­ntag kon­nten sich die Lud­wigs­burg­erin­nen in einem pack­enden Duell mit 3:2 (27:25, 26:28, 25:23, 25:27, 15:11) gegen die Gast­mannschaft aus Bad Vil­bel durchsetzen.

Ein Blick auf die Tabelle ließ bere­its vor Spiel­be­ginn ein span­nen­des Spiel erwarten: Die Gäste aus Bad Vil­bel lagen mit einem Punkt Vor­sprung auf dem fün­ften Tabel­len­platz und somit knapp vor den Lud­wigs­burg­erin­nen.
Da das Hin­spiel mit 3:1 an die Mannschaft aus Bad Vil­bel abgegeben wer­den musste, war im Vor­feld klar, dass diese Rech­nung nun beglichen wer­den sollte.
So startete das Team rund um Peter Lem­ber mit einem Kad­er von 14 Spielerin­nen in die Partie.

Der erste Satz begann sehr aus­geglichen. Bei­de Teams punk­teten vor allem mit druck­vollen Auf­schlä­gen, doch kein­er Mannschaft gelang es, sich entschei­dend abzuset­zen. Am Ende sicherten sich die Lud­wigs­burg­erin­nen den Satz knapp mit 27:25.

Im zweit­en Satz kon­nten sich die Lud­wigs­burg­erin­nen durch eine geschlossene Team­leis­tung zunächst deut­lich abset­zen (18:10). Im weit­eren Ver­lauf fand die Gast­mannschaft aus Bad Vil­bel jedoch immer bess­er ins Spiel, während sich auf Lud­wigs­burg­er Seite ver­mehrt Eigen­fehler ein­schlichen. So holte die Mannschaft aus Bad Vil­bel den Rück­stand auf und gewann den Satz schließlich mit 28:26.

Der dritte Satz gestal­tete sich erneut sehr aus­geglichen. Den­noch kon­nten die Lud­wigs­burg­erin­nen diesen Satz durch druck­volle Auf­schläge sowie eine starke Block- und Feld­vertei­di­gung mit 25:23 für sich entscheiden.

Auch der vierte Satz glich einem Kopf-an-Kopf-Ren­nen. Dieses Mal erspielte sich jedoch die Gast­mannschaft aus Bad Vil­bel mit präzisen Angrif­f­en und druck­vollen Auf­schlä­gen einen Vor­sprung (24:19). Obwohl sich die Lud­wigs­burg­erin­nen bis in die Satzver­längerung her­ankämpften, mussten sie diesen Durch­gang mit 25:27 abgeben.

Fest entschlossen, das Spiel für sich zu entschei­den, gin­gen die Lud­wigs­burg­erin­nen in den alles entschei­den­den Tiebreak. Trotz eines guten Starts (6:3) gelang es der Gast­mannschaft, den Rück­stand zu verkürzen und zwis­chen­zeitlich mit 10:7 in Führung zu gehen. Die Lud­wigs­burg­erin­nen bewiesen jedoch Kampfgeist, dreht­en den Satz und entsch­ieden diesen sowie das gesamte Spiel dank ein­er geschlosse­nen Team­leis­tung mit 15:11 für sich.

Zur wichtig­sten Spielerin auf Lud­wigs­burg­er Seite wurde die Diag­o­nalan­greiferin Marisa Zöfeld gewählt, welche durch druck­volle Angriffe und Auf­schläge viele wichtige Punk­te erzielte.

Damit sicherten sich die Lud­wigs­burg­erin­nen vor­erst den fün­ften Tabel­len­platz und boten den Zuschauern ein span­nen­des let­ztes Heim­spiel der Sai­son.
Das let­zte Spiel find­et am kom­menden Sam­stag, den 28.03.2026, gegen die Mannschaft aus Stuttgart statt, gegen die die Lud­wigs­burg­erin­nen am 09.05.2026 auch im VLW-Pokal­fi­nale antreten werden.